Slowenisches Nationalballett Ljubljana

6 / 6 / 2018 - 19:00

Brno - Messegelände, Halle F

Doktor Schiwago
Hudba:Dmitri Shostakovich
Choreografie:Jiří Bubeníček
Délka představení:2h 00 min.
Vstupenky od:150 Kč

Musikregie und Dirigent: Marko Gašperšič
Dirigent: Živa Ploj Peršuh
Bühnenanpassung: Jiří und Otto Bubeníček
Szene: Otto Bubeníček
Kostüme: Elsa Pavanel
Lichtdesign: Jaka Šimenc

Dr. Schiwago, eine der schönsten und rührendsten Liebesgeschichten, ist ein berühmter Roman des russischen Autors Boris Pasternak, für den er 1958 den Nobelpreis für Literatur erhielt. In dieser außergewöhnlich persönlichen und philosophischen Geschichte betrachtet Pasternak verschiedene Aspekte des Systems, die Auswirkungen der Revolution auf die Menschen und ihre soziale Abwertung. 

Bubeníčeks Ballett wird von der Musik Dmitri Schostakowitschs, des berühmten russischen Komponisten und Pianisten und einer großen Persönlichkeit der Musikwelt des 20. Jahrhunderts, begleitet. Seine geniale Musik, die die Menschheit zum Nachdenken über die Fragen des Menschseins anregte, wird von weiteren großartigen Musikkompositionen von außergewöhnlichen Komponisten wie Rachmaninow, Mjaskovskij, Vasks und Schnittke ergänzt. Diese Kombination von Musik ist voller scharfer Kontraste und grotesker Momente. Die Choreographie wurde von den berühmten Ballettkünstlern Jiří und Otto Bubeníček geschaffen, die nach Abschluss ihrer aktiven Tanzkarriere sehr erfolgreiche Inszenierungen schaffen, die auf weltbekannten Tanzbühnen aufgeführt werden. Bei der Aufführung im Rahmen des Festivals spielt die Philharmonie Brno live unter der Leitung der slowenische Dirigentin Živa Ploj Peršuh.

Choreograf

Jiří Bubeníček

Er ist Inhaber des renommierten Preises „Prix Benois de la danse“ für die Rolle des Duval in Neumeiers Kameliendame. Während seiner Zeit im Hamburger Ballett gestaltete John Neumeier alle wichtigen Rollen des klassischen und zeitgenössischen Repertoires um. Von 2006 bis zum Ende seiner aktiven Karriere wirkte er als erster Solist des Balletts an der Semperoper Dresden. Als Gast war Jiří Bubeníček ein anerkannter Solist der führenden Tanzbühnen der Welt, einschließlich der Pariser Oper. Er war Tanzpartner berühmter Ballerinen wie Polina Semjonová, Světlana Zacharová, Lucie Lacarra, Aurelia Dupont, Agnes Letestu und anderer. Er trat auch in vielen Tanz-, Kunst- und Dokumentarfilmen auf. Neben seiner erfolgreichen Tanzkarriere widmet er sich schon seit über zehn Jahren der Choreographie. Lassen Sie uns ein paar Ballette aus den letzten Jahren nennen, die buchstäblich auf der ganzen Welt aufgeführt werden: The Piano(Dortmund, 2014), TheSoldier's Tale (Gelsenkirchen, 2013), L’HeureBleue (Charlotte, USA, 2014), Prelude & Fugue (Tokyo, 2013), Gentle Memories(Lincoln Center, USA, Mariinski, Sankt Petersburg, 2012), Faun (Dresden 2012), Outrenoir (Peking, 2010) usw. . Er ist Träger vieler Auszeichnungen, beispielsweise Danza & Danza (2009), Ballett Tanz − Nominierung für den Titel „Tänzer des Jahres“, des Preises Mary Wigman (2013), des schon erwähnten Prix Benois de la Danse (2002) und weiterer.

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9 / 6 / 2018 - 19:00 - Brno - Messegelände, Halle F
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OHAD NAHARIN: dekadenz
Choreographie:
Ohad Naharin

Decadance ist das Werk des bereits legendären Israeli Ohad Naharin, der seit Jahrzehnten Teil der „Crème de la Crème“ des modernen Tanztheaters der Welt ist. Das Stück Decadance ist zwar eine besondere Kombination von Teilen oder ganzen Werken, die Ohad Naharin im Laufe der letzten Jahrzehnte geschaffen hat, aber es geht in gewissem Maße auch um eine neue Form, da in das Werk im Rahmen der Regieanweisung originale Momente und choreographische Strukturen des gesamten Abends eingebettet wurden. Ohads starke Ausstrahlung, sein ganz spezifischer geographischer und kultureller Hintergrund, seine einzigartige und originelle Poetik der Bewegung und Ausdrucksmittel im Allgemeinen sind eine neue Erfahrung, besonders für die Zuschauer, die in jeder Aufführung ein starkes, ungewöhnliches Erlebnis suchen.

11 / 6 / 2018 - 19:00 - Brno - Messegelände, Halle F
Titel:
Tod in Venedig
Choreographie:
Valentina Turku

Die Novelle Tod in Venedig ist eins der Meisterwerke von Thomas Mann und erfreut sich dank dem legendären gleichnamigen Film von Visconti aus dem Jahr 1971 großer Popularität. Das Ballettdrama von Valentina Turcu Tod in Venedig ist eine Neuinterpretation von Manns Meisterwerk und stammt von Mahlers zarter, aber leidenschaftlicher Musik, die die tiefsten Emotionen und die komplexesten Zustände des Geistes widerspiegelt. Die künstlerische und choreographische Vorstellungskraft wird durch die ewige Bewegung der Seele gelenkt und dringt sanft in das weite Universum der Emotionen ein, das fast unmerklich durch die innere Kraft des Eros pulsiert.

16 / 6 / 2018 - 19:00 - Brno - Messegelände, Halle F
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LOL - Trois Gnossiennes / 5 Tangos / Black Cake
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Hans van Manen

Trois Gnossiennes choreographierte Manen als sinnliches Duett über Resignation, Vertrauen und Harmonie in Einklang mit Erik Saties magischer und melancholischer Musik. 5 Tangos basiert auf der Musik von Astor Piazzolla. Durch dieses Werk, das vom Publikum geliebt wird, fließt feurige Energie. Tango und etwas extra. Black Cake entstand als Werk zur Feier des 30. Jahrestages der Entstehung des Niederländischen Tanztheaters und ist als festliche Parodie in fünf auf Humor basierenden Teilen konzipiert – eine unwiderstehlich witzige schwarze Torte.